Banff - Airdrie

Heute vorsichtshalber den Wecker auf 6.00 Uhr gestellt. Wir wollten um 8.00 Uhr starten, spätestens um 11.00 Uhr müssen wir bei Fraserway in Airdrie sein und unseren kleinen Panzerkreuzer zurück geben…
Ein bisschen wehmütig ist uns schon, wir hatten uns gerade an das Camping gewöhnt und könnten jetzt gut noch mal zwei Wochen durch Kanada cruisen…
Sehr pünktlich um 9.45 Uhr sind wir bei Fraserway auf dem Platz und jetzt geht das große Einpacken los – man glaubt gar nicht, was in so ein kleines Wohnmobil mit 19 Fuß alles hineinpasst 🙂
Olaf hilft nach Kräften dabei, zuerst findet er eine deutsche Familie, die unsere Grillspieße, Grillanzünder, Decken für Tische und Bänke und andere nützliche Kleinigkeiten bekommt. Dann tut er eine Frau auf, die gerne unsere „Left overs“ aus dem Kühlschrank nimmt.
Beim Warten auf den Shuttle zum Flughafen treffen wir eine Familie wieder, mit denen wir am ersten Tag unseres Urlaubes gemeinsam zu Fraserway gefahren sind und tauschen uns über unsere Erlebnisse, über Luxuswohnmobile, sehr saubere Pit-Toilets und andere interessante Details aus.
Olaf hört neidisch, dass die Familie ganz häufig Lagerfeuer gemacht und gegrillt hat. Ganz offensichtlich sind die eine andere Route gefahren als wir und hatten kein Lagerfeuer-Verbot.

Olaf hat dagegen bestimmt für ein Jahr erstmal genug Nudeln gegessen… 🙂

Kurz nach 12.00 Uhr sind wir am Flughafen und bekommen ganz schnell und unproblematisch unseren Mietwagen, einen Toyota Corolla – was für ein Unterschied zu unserem Motorhome. Olaf fährt und mault, dass das Teil keine Cruisecontrol hat. Wir stoppen für eine heiße Schokolade und Muffins bei Tim Hortons und machen uns dann auf zu Alfred und Hilda nach Ponoka.

Nachdem wir sogar noch Lisa’s Blumenladen gefunden haben, sind wir gegen 15.00 Uhr bei den Raugust’s. Was freuen wir uns, die beiden wieder zu sehen… Nachmittag und Abend vergehen wie im Flug mit Erzählen, noch mal zu Tim Hortons, Abendessen, Erzählen und Fotoalben über Alfreds Wurzeln in Bessarabien und eine Reise der beiden von Deutschland über Österreich, Ungarn, Rumänien, Moldawien, Ukraine, Polen und zurück nach Deutschland – und das ganze in 14 Tagen – anschauen… Gegen 22.00 Uhr beziehen wir „unser“ Schlafzimmer im Basement und fallen glücklich und müde ins Bett.

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